ViennawithoutSisi Juni 2016

Weekendseminar by EGEA Vienna and ISHA Vienna: “Vienna without Sisi: an unpopular approach to the city”

Gemeinsam mit der Wien-Gruppe unserer Partnerorganisation EGEA haben wir im Juni ein Event veranstaltet, das sich mit einem anderen Wien beschäftigen sollte, als in den hiesigen Reiseführern progagiert wird: Im Zentrum standen nicht die Tourismus-Klassiker Sissi-Museum und Stephansdom, sondern Gemeindebauten und Würstelstand. Vor diesem Hintergrund hörten wir eine sehr interessante Keynotelecture über Gentrifizierungsprozesse, machten eine Exkursion zum Karl-Marx-Hof, einer Metropole des Gemeindebaus aus der Zeit des Roten Wiens, und eine zum Spittelberg, dem Rotlichtmilieu des 18. und 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus beschäftigten wir uns im Zuge eines Workshops an der Universität Wien unter anderem mit dem Bedeutungswandel von „Schmutz“, „XXX und XXX, vor dem Hintergrund der Hygienisierung im Wien der Gründerzeit. Auch das soziokulturelle Programm kam nicht zu kurz: die österreichischen und internationalen Gäste kamen bei einem gemeinsamen BBQ auf der Donauinsel in den Genuss ausländischer Spezialitäten und ein gemeinsamer Pub-Crawl stärkte das gegenseitige Kennenlernen, sowie die Orientierung in den Weiten des Nachtlebens der österreichischen Metropole.